
Ziel des in 2009 ausgelobten Wettbewerbs der "Arctic Perspective Initiative" war der Entwurf einer autarken und mobilen Forschungsstation.

Die Wettbewerbsauslobung suchte eine Lösung für eine mobile Forschungs- und Beobachtungsstation, die bis zu 3 Forschern einen geschützten Arbeits- und Lebensraum bietet. Die zu entwerfende Station muss einen selbständigen Bewegungsradius von min. 500km haben, um in Forschungsgebieten jenseits des Polarkreises unabhängig agieren zu können. Da das Forschungsgebiet sich nicht auf die "klassischen" Polarforscherdisziplinen sollte, war die Möglichkeit einer modularen Bestückung und Ausstattung Teil der Aufgabe.


LOFTWERK entwickelte einen amphibischen Segelschlitten. Regenerative Energielieferanten wie Windstromgenerator, Brennstoffzelle und Biomassekleinkraftwerk stellen die autarke Versorgung sicher. Alle Technologien die im Konzept Anwendung finden, stehen tatsächlich zur Verfügung. LOFTWERK legte beim Entwurf der Station Wert darauf, nicht eine reine Konzeptstudie abzuliefern, sondern ein effektiv realisierbares Konzept zu entwickeln.

LOFTkonzept: Die Forschungsstation ist schwimmfähig und somit unabhängig vom Untergrund. Die gesamten Aggregate sind in einer Pufferzone um die Aufenthaltsräume angeordnet. Um die wertvolle Heizenergie nicht zu verschwenden sind alle Ausgänge mit einer Klimaschleuse versehen. Extrem platzsparende Einbauten, die jeden kleinsten Raum ausnutzen ermöglichen drei Forschern auf engsten Raum zu forschen und zu wohnen.
